Innvoative Behandlungskonzepte und Restaurationsmaterialien unter Einsatz moderner Technologien


In Zusammenarbeit mit Ivoclar Vivadent und Nobel Biocare


Prof. Dr. med. dent. Daniel Edelhoff, München


Vortrag
Donnerstag, 15.03.2012  /  18.00 – 21.30 Uhr
Großer Hörsaal GO, MZA, Anichstraße 35, 6020 Innsbruck

 

Vortragsinhalt
Zahnfarbene Restaurationsmaterialien werden in der Zahnheilkunde mittlerweile routinemäßig eingesetzt. Die hohe Innovationsrate bei den verfügbaren Materialien und der CAD/CAM-Technologie bis hin zur intraoralen Datenerfassung setzt jedoch ein besonderes Maß an Vorkenntnissen voraus, um die nahezu grenzenlosen Möglichkeiten sinnvoll einsetzen zu können. Traditionelle Vorgehensweisen wie eine sorgfältige Behandlungsplanung unter Einbeziehung des/der Zahntechnikers/-in, eine korrekte Materialauswahl sowie eine werkstoffgerechte Präparation und Verarbeitung werden heute durch moderne Technologien bereichert. Zudem haben die rasanten materialtechnischen Weiterentwicklungen auf dem Gebiet der Keramiken und der Hochleistungspolymere sowie der Adhäsivtechnik zu völlig neuen Behandlungsmöglichkeiten geführt, die sich in einem erweiterten Indikationsspektrum, neuen Restaurationsformen auch für Implantatabutment und weniger invasiven Präparationsgeometrien widerspiegeln.

 

Der/die Kursteilnehmer/-in erhält anhand zahlreicher klinischer Beispiele ein Update  zu den heutigen Einsatzmöglichkeiten modernster Materialien  und Technologien von A wie Adhäsivtechnik bis Z wie Zirkoniumdioxid-Keramik.

 

An wen wendet sich der Vortrag?

 

An engagierte Kolleginnen und Kollegen, die Ihre Kenntnisse auf dem Gebiet der restaurativen Zahnheilkunde und moderner Technologien vertiefen möchten.

Was können Sie in dem Vortrag lernen?

  • Behandlungsplanung nach ästhetischen und funktionellen Gesichtspunkten 
  • Einsatz der Schlüsselelemente zum Behandlungserfolg: Analytisches Wax-Up und Diagnostische Schablone 
  • Umsetzung der Planung durch ein Team Konzept in enger Zusammenarbeit von Zahnarzt – Zahntechniker
  • Temporäre Hochleistungspolymere, in bestimmten Fällen non-invasive Versorgungsmöglichkeiten als Testphase für die definitive Restauration
  • Auswahl der geeigneten Restaurationsmaterialien
  • Systematische werkstoffgerechte Präparation
  • Schablonen geführte Präparation
  • Implantatsuprakonstruktionen
  • Step-by-step Vorgehen bei der Rehabilitation komplexer Fälle
  • Klares Konzept für die adhäsive Eingliederung
  • Feinadjustierung der statischen und dynamischen Okklusion

 

Begleitende aktuelle Sonderdrucke fassen den dargestellten Inhalt noch einmal zusammen und enthalten neben einer Materialliste auch Empfehlungen und wertvolle Tipps für die Praxis.

 

Referent
Prof.  Dr. med. dent. Daniel Edelhoff
1979-1982 Ausbildung zum Zahntechniker, 1982 Gesellenprüfung, 1986-1991 Studium der Zahnheilkunde in Aachen, 1992 Zahnärztliche Approbation, 1993 wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Klinik für Zahnärztliche Prothetik des Universitätsklinikums der RWTH  Aachen. 1994 Promotion Dr. med. dent., 1998 Tagungsbestpreis der DGZPW, 1999-2001 DFG-Forschungsaufenthalt am Dental Clinical Research Center der Oregon Health and Sciences University in Portland, Oregon, USA. 2002 Oberarzt an der Klinik für Zahnärztliche Prothetik des Universitätsklinikums der RWTH  Aachen. 2003 Verfasser der wissenschaftlichen Stellungnahme der Deutschen Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde (DGZMK) zum „Aufbau endodontisch behandelter Zähne“. 2003 Habilitation (Venia Legendi). 2006 Ruf auf die W2-Professur für Zahnärztliche Prothetik und Werkstoffkunde an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Von 2006 bis 2009 Mitglied des Vorstandes der Deutschen Gesellschaft für Implantologie. 2009 Associate Member der American Academy of Esthetic Dentistry (AAED). 2010 Auszeichnung „Bester Vortrag“ auf der Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft Dentale Technologie. Seit 2010 stellvertretender erster Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Dentale Technologie (ADT). 2010 Ruf auf den Lehrstuhl (W3) für Zahnärztliche Prothetik der Privat-Universität Witten Herdecke. 2011 Ruf auf den Lehrstuhl für Zahnärztliche Prothetik, Funktionsdiagnostik und Alterszahnmedizin an der Charité Berlin.

 

Wissenschaftliche Schwerpunkte
Adhäsivtechnik, vollkeramische Restaurationen, Intraoral-Scanner, CAD/CAM-Technologie, Hochleistungspolymere, Aufbau endodontisch behandelter Zähne, metallfreie Wurzelstifte, Implantatprothetik.

Fortbildungsstunden
Diese Fortbildungsveranstaltung ist für das Zahnärztliche Fortbildungsprogramm der Österreichischen Zahnärztekammer für die Fächer Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde und Implantologie mit 3 Fortbildungspunkten approbiert.

Teilnahmegebühr
€ 40,-- für Mitglieder des VTZ und der ÖGZMK
€ 60,-- für Nicht-Mitglieder
 

Eine Anmeldung ist aus organisatorischen Gründen unbedingt bis 9. März 2012 erforderlich.
 

Anmeldung 
Verein Tiroler Zahnärzte
Christine Kapplmüller
Anichstraße 35
6020 Innsbruck
Tel. +43/(0) 512/504-27189
Mobil +43/(0)699/15047190
Fax +43/(0) 512/504-27616
Email: office.vtz(at)uki.at

 

   

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