Allogene Knochenblöcke in der Praxis – von maxgraft Knochenblock bis bone builder

Veranstaltet von Straumann  -  unterstützt durch den VTZ

PD DDr. Frank Kloss

Samstag, 20.10.2018/  09.00 – 17.00 Uhr
Parkhotel Hall, Thurnfeldgasse 1, 6060 Hall in Tirol


Trotz der Einführung durchmesser- und längen-reduzierter Implantate sind augmentative Eingriffe in der Praxis häufig notwendig. Je nach Defektform und –ausdehnung bedarf es einer präimplantologischen Intervention oder im günstigen Fall einer simultanen Formung des Implantatlagers. Der Behandler steht dann vor der Wahl zwischen autogenem Knochen oder Knochenersatzmaterial. Zahlreiche Studien belegen die Gleichwertigkeit bestimmter Materialien gegenüber autogenem Knochen bei geeigneter Indikationsstellung.
Neben der Wahl zwischen partikulären Materialien oder Blöcken muss sich der Anwender zwischen unzähligen auf dem Markt befindlichen Produkten entscheiden. Neben xenogenen und synthetischen Ersatzmaterialien steht dem Behandler allogener Knochen zur Verfügung. Entscheidend für die Auswahl des geeigneten Materials ist die korrekte Indikationsstellung.
Mit der Einführung des maxgraft bonebuilder der Firma Botiss wurde die Möglichkeit geschaffen komplexe Atrophien in der Praxis zu regenerieren und für die implantologische Versorgung vorzubereiten. Es handelt sich dabei um einen vorfabrizierten, individuell auf den Patientendefekt angepassten, allogenen Knochenblock. Auf der Basis eines CT/DVT-Scans des Defektes wird ein passendes Knochenimplantat entworfen und in der Cells + Tissuebank Austria ein patientenindividueller Knochenblock gefräst, der direkt im Defekt eingesetzt werden kann.  Für kleinere Defekte stehen konfektionierte allogene Knochenblöcke zur Verfügung.

Ziele des Workshops sind:


- Systematische Analyse der Indikationsstellung für augmentative Verfahren
- Beleuchtung der Vor- und Nachteile allogener Knochen
- Darstellung des Handling allogener Knochenblöcke anhand klinischer Beispiele
- Praktische Übungen zur Anwendung und Deckung allogener Knochenblöcke

 

 

Referent

Priv. Doz. DDr. Frank Kloss

Geb. 1972 in Illertissen (Bayern, Deutschland). Studium der Zahnmedizin 1992-1997 an der Universität Würzburg, Deutschland. Studium der Medizin an der Universität Erlangen-Nürnberg (Deutschland) von 1998-2003. 1998-2002 wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universitätsklinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie Universität Erlangen-Nürnberg (Direktor: Prof. Dr. Dr. Neukam). Von 2004-2013 Mitarbeiter an der Universitätsklinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie der Medizinischen Universität Innsbruck (Direktor: Prof. Dr. Dr. Rasse). 2009 Habilitation im Fach Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie und Erhalt des Hans-Pichler Preis der österreichischen Gesellschaft für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie. 2013 Niederlassung in eigener Ordination für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie in Lienz/Osttirol. Das Interesse am wissenschaftlichen Arbeiten schlägt sich in 62 wissenschaftlichen Publikationen, 6 Buchbeiträgen über 100 wissenschaftlichen Vorträgen nieder. 

Fortbildungsstunden
Diese Fortbildungsveranstaltung ist für das Zahnärztliche Fortbildungsprogramm der Österreichischen Zahnärztekammer für das Fach Implantologie mit 8 Fortbildungspunkten anerkannt.

Teilnahmegebühr
€ 299,00

 

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